Joe Doll
Schlagzeug
Zur Person
Geboren wurde ich am 31. März 1971 in der Hansestadt Hamburg. Somit bin ich echter Hanseat - was wohl bis heute irgendwie prägt. Es folgten Umzüge nach Berlin und Hannover - letzter hat wohl den größten Zeitwert.
Musikalischer Hintergrund
Der ist absolut durch die musikalischen Eltern und die ältere Schwester geprägt, die mein musikalisches »Schaffen« bereits am heimischen Mittagstisch entdeckten und förderten - nicht immer zur Freude der Beisitzenden. Anschließend ging es recht traditions-konservativ weiter. Mit 6 Jahren am Klavier, was bis zum Teenager-Alter hielt. Als dann waren Beatles, Supertramp, Genesis und Co. einfach cooler als Clementi, Bartok und die anderen Kumpels.
Nach sehr illustren Folgejahren an der Trompete, mit der ich meine ersten Banderfahrungen in Sachen Funk, Latin und Soul machen durfte, wechselte ich mit 19 dann vorerst final zum Schlagwerk, weil das immer eine »heimliche Liebe« war und der Bedarf in der Combo schlicht vorherrschte.
In den 90ern prägten einige echt groovige Drums&Bass-, Funk- und Soul-Formationen mein Drummerdasein. Den Mammut-Anteil der musikalischen Laufbahn beeinflusste jedoch wohl die Latin/Salsa-Musik, die ich bei der Band Havana seit 1997 und diversen kleineren Formationen immer wieder abfeiere.
Bei internationalen Bands oder Touren ( Senor Coconut oder Marea) darf ich mich auf dem Marimba und Vibrafon »austoben« - diese Instrumente waren und sind schon immer meine eigentliche Leidenschaft…
Warum spielst Du bei LAMBERT?
Weil die Erkenntnis aus der Gründerzeit (der ich beitrommeln durfte) geblieben ist: never change the winning team! Top Musiker, good vibes - what else...
Wer hat Dich beeinflusst?
Neben besagter Eltern auf jeden Fall meine große Schwester, deren LPs (dat sind die großen schwarzen Platten…) ich rauf und runter gehört habe ( Pink Floyd, Genesis, Alan Parsons, Beatles, naja eben so…). Den nächsten Anteil besitzt mein damaliger Klavierlehrer, Erich Paul Richter, der es schon früh verstand, Klassik mit Moderne schmackhaft zu vermitteln. Die wesentlichen Einflüsse in Sachen Drums kamen dann jedoch durch Zipper (Drumlehrer), der auch die Brücke zur Latin-Ecke ebnete. Meine Favoriten sind hier: Steve Gadd, Jeff Porcaro - für die Mallets auf jeden Fall Milt Jackson, Cal Tjader und mein »Nennbruder« Norbert Krämer, der mich bis heute sehr positiv beeinflusst!
Last but not least bin ich schwerer Fan von Pat Metheny, was wohl seit 1988 etwa permanent prägt…
Dein Equipment
Klar: YAMAHA, recording custom! Etwas abgespeckt, weil wir Drummer ja meist alles selbst schleppen müssen… bei Mallets setze ich auf Deagan und Musser.
Die goldene Regel ist jedoch: es lässt sich aus jedem Instrument wat Vernünftiges rausholen!
Erste Platte
Neben den bereits erwähnten Platten meiner Schwester war und ist meine erste Scheibe wohl tatsächlich eine Märchensammlung - vom großen Hans Paetsch eingesprochen! Aber in Sachen Musik muss ich es zugeben: die erste, selbst gekaufte Single ist von Visage »Fade to grey«. Eben ein Kind der 80er - wat soll ich sagen...
Vorbereitung auf ein Konzert
Wenn Glück und gute Orga im Spiel sind, freue ich mich über viele helfende Hände - typisches Drummerglück. Der Rest ist mit viel Kaffee, Cola etc. verbunden, um alles im Kopf noch Mal durchzugehen oder einfach in Ruhe mit den Bandkollegen abzuhängen.
Schlimmster Albtraum auf der Bühne
Vielen schon passiert, immer wieder Mal durchlebt: Du spielst einen Groove, einen Song zum X. Mal - plötzlich fängst du an, dich quasi selbst zu beobachten, was du da grade automatisiert abspulst. In seltenen Fällen nimmt dies überhand und bringt dich am Ende sogar raus. Ansonsten bin ich als Drummer doch immer gut gewappnet auf der Bühne: kein Strom o.a. nötig...
Lieblingslied von LAMBERT
Absolut und wohl fortwährend: " Freunde"













