Hannes Lambert
Gesang
Zur Person
Am 18. Oktober 1980 wurde meine Wurzel in Dresden gepflanzt. Der Stamm sprießte dann in Ulm an der Donau und die Krone blüht seit 1994 in Hannover.
Musikalischer Hintergrund
Meine musikalische Laufbahn begann mit vier Jahren im oberen Stockwerk meines Hochbettes. Allabendlich gab ich mein komplettes (!) musikalisches Kindergarten-Repertoire zum Besten, was eine Nachbarin dazu veranlasste, ein Gespräch mit meinem Papa zu führen. Dieser schickte mich dann zu den St.-Georgs-Chorknaben Ulm, bei denen ich eine elfjährige Gesangsausbildung erhielt. Meine gesanglichen Überschüsse wurden hier trefflich kanalisiert.
Auch in der Schule wurde mein gesangliches Talent schnell entdeckt und gefördert. Meine Großeltern gaben mir ebenfalls früh mit auf den Weg, dass meine Berufung als Entertainer quasi vorprogrammiert ist.
1994 führte mich mein Lebensweg vorerst von Ulm nach Hannover, wo ich kurze Zeit später die Schulband "Selfish" gründete. Mit eigenen, englischsprachigen Texten bestiegen wir die ersten Bühnen. Auf der CeBIT wurde ich dann von Produzent Christian Lanz "entdeckt", mit dem ich in den Folgejahren noch sehr viel arbeiten sollte. Ab 1998 folgte dann die große Studio-Zeit, die mich in viele Studios in und um Hannover führte. SO kam es auch zu einer Zusammenarbeit mit der damals nur regional bekannten Sarah Connor. Sarah startete dann solo durch und ich gründete meine nächste Band - die "Cellar Dogz". Diese Coverband, die zu einem Teil aus alten "Selfish"-Kollegen bestand, interpretierte überwiegend Titel der 70er-Jahre ( Cream, Led Zeppelin, Gary Moore, Eric Clapton, etc.). Höhepunkt dieser Zeit war sicherlich das Engagement als Vorband von Willy DeVille im Capitol Hannover.
2004 wollte ich dann Solopfade beschreiten und ging dieses Vorhaben mit Stammproduzent Christian Lanz an. Zusammen entstanden erste Titel. Immer weitere Musiker gesellten sich zu dem Projekt und so wurde das Studio schnell zu klein, um es wöchentlich mit Proben zu belegen. Aus dem anfänglichen Solopfad wurde eine Band und aus dem Studio ein großer Proberaum.
Nun erfüllt es mich mit Stolz, Sänger dieser großartigen Band sein zu dürfen.
Warum spielst Du bei LAMBERT?
Neben der musikalischen Qualität war es Andrei und mir wichtig, auch auf Sozialkompetenz zu setzen. Und so suchten wir gezielt nach Musikern, die zusammen passen und auch zusammen wachsen können. Inzwischen haben wir eine wunderbare Essenz aus beiden Komponenten. Natürlich bin ich überzeugt davon, dass Deutschland auf die Titel von LAMBERT förmlich gewartet hat. Umso mehr erfreut es mich, die Band mit meiner Stimme bereichern zu dürfen. Jedes Mitglied ist Freund und Kollege zugleich. Geht mehr? Ich denke nicht!
Wer hat Dich beeinflusst?
Musikalisch ganz klar meine Eltern. Während meine Mutter mich eher klassisch prägte, teilte mein Vater seinen Musikgeschmack mit mir. So blieb mir die Neue Deutsche Welle erspart und ich wuchs stattdessen mit Joe Cocker, Sting, Queen, Phil Collins & Co. auf. Zu Zeiten der Pubertät war Elton John mein großes Idol. Aktuell höre ich viel Josh Kelley, Jamie Cullum, John Mayer oder Keith Urban. Aber auch für Keb' Mo', Adele oder Susan Tedeschi kann ich mich begeistern.
Equipment
Bei Sängern sicher eine Art Glaubensfrage. Ich setze auf Sennheiser-Mikrofone. Meine InEar-Kopfhörer sind hingegen (noch) von Shure.
Erste Platte
Die erste "Platte" (im Sinne von Vinyl) war sicherlich Der Traumzauberbaum von Reinhard Lakomy.
Vorbereitung auf ein Konzert
Vor Konzerten bin ich irre nervös. Für meine Bandkollegen sicher nur schwer zu ertragen. Wie ein Tiger im Käfig laufe ich von links nach rechts und bin eher wortkarg. Lampenfieber bekämpfe ich nicht - hat keinen Zweck ;)
Schlimmster Albtraum auf der Bühne
Technisches Versagen. Darauf hat man keinen Einfluss. Durch meinen Perfektionismus ist das eine grauenhafte Vorstellung.
Lieblingslied von LAMBERT
Ganz klar Hannover rockt. Den Titel liebe ich. Mir geht bei dem Titel jedes Mal das Herz auf. Zudem gibt mir der Titel die Möglichkeit, mich musikalisch bei "meinem" Hannover zu bedanken. Als Band haben wir es uns auf die Fahne geschrieben, den Ruf der Stadt zu verbessern.












